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Deutsche Meisterschaft im Field Target 2014 – VORTEK vorn!

Am 28. und 29.06.2014 war es endlich soweit!
In Dorsten wurde die 13. Deutsche Meisterschaft im Field Target ausgetragen.
Jetzt konnten wir, das FT-Team der SG Wiesloch endlich zeigen, ob die konsequente Vorbereitung der letzten Monate, die vielen hundert gefahrenen Kilometer zu diversen Turnieren in der ganzen Republik sich auszahlen würden.
Freitag mittags gings in gewohnter Besetzung mit Max Klein, Dr. Alexander Siegler und mir, Alexander Killet, auf die Reise nach Dorsten. Wir hatten uns für einen Zeltplatz in der Nähe des Wettkampfgeländes entschieden, wie schon in den letzten Jahren.


Dennis Fitzer zog eine Pension vor und reiste alleine an:

Leider spielte auch diesmal wie schon bei den letzten Turnieren das Wetter nicht ganz mit und so begann es kurz nachdem am Abend die Zelte aufgebaut waren wie aus Eimern zu giessen. So fiel das Grillen aus und wir kamen früh in die Schlafsäcke und gut augeschlafen zum Wettkampf am Samstag morgen. Noch ein Schlummertrunk in den gemütlichen Sanitärräumen unseres Campingplatzes, paradoxerweise der einzige Ort an dem es nicht pisste:


Bei durchwachsenem Wetter starteten die 16J Klassen am Vormittag. Leichter, böiger Wind und zeitweise Nieselregen machten den Wettkampf interessant und anspruchsvoll.


In der Presslufklasse 1 konnte Dennis Fitzer seiner Favoritenrolle gerecht werden und erzielte mit 47 von 50 das beste Ergebnis, gefolgt von Doc Siegler mit 45.
Bei mir in der Prellerklasse 2 wird mit Federkolbengewehren geschossen und böse Zungen behaupten an den Gewehren wäre immer eine Schraube locker, bei den Schützen sowieso.

Ich schoss mit Jörg Dinter, ein super Squadpartner von den Dorstener Gastgebern! Gefühlt lief es für mich nach sehr gutem Start eher mittelmäßig. Die HW funktionierte beim Einschiessen auf die Scheiben perfekt, im Wettkampf ging der ein oder andere sicher geglaubte Treffer daneben, Wind und Nervosität, oder doch eine Schraube?
Nach dem Wettkampf zeigte sich aber das ich unter den gegebenen Bedingungen mit 31 Treffern gemeinsam mit meinem Hauptkonkurrenten aus Chemnitz, Reinhard Wolf auf Platz 2 lag. Nur unser alter Fuchs aus Ebern, Friedrich Reber, hatte mit 33 Treffern einen kleinen Vorsprung. Wahrscheinlich war der alte Schlawiner wieder mit Loctite unterwegs…
Am Nachmittag mussten die Schützen der nationalen 7,5 Joule Klassen auf den Parcours, hier hatte die SG Wiesloch mit Max Klein in Klasse 3 (Pressluft 7,5Joule) und mit Dr. Alexander Siegler der nach Klasse 1 auch in Klasse 5 (prellschlaggedämpfte Federkolbengewehre 7,5Joule) antrat, zwei weitere Top-Favoriten auf den DM-Titel.
Ich begleitete Max über den Parcours und leider hatte er technische Probleme. Trotzdem zeigte er Nervenstärke, ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und schaffte noch 44 Treffer und landete so auf dem 2. Platz hinter Timo Kessel mit 47, einem sehr erfahrenen Klasse 1 Schützen der bei dieser DM ebenfalls in 2 Klassen an den Start ging.
Der Doc konnte in Kl. 5 mit 40 Treffern gemeinsam mit 2 weiteren Schützen die Spitzenposition erringen.
Somit war in allen Klassen in denen wir Schützen stellten das Ziel erreicht und die Wieslocher lagen auf Top-Plätzen, Platz 1 und 2 in Kl. 1. Platz 2 in Klasse 2, Platz 2 in Klasse 3 und Platz 1 in Klasse 5.
Eine vielversprechende Ausgangssituation für Tag 2.
Hier ging es trocken und fast windstill am Morgen mit Kl. 1+2 weiter. Trotzdem schossen Dennis mit 46 und Doc mit 44 je einen Treffer weniger als am Vortag. Dennis reichten jedoch seine 93 Hits um seinen Titel aus 2013 zu verteidigen!
Erneut Deutscher Meister!


Mittlerweile ist die Leistungsdichte im FT so hoch das es für Dr. Alexander Siegler mit nur 4 Treffern weniger nur für den undankbaren 4. Platz reichte. Schade, aber er hatte ja mit der Klasse 5 noch ein Eisen im Feuer.
Ich schätzte meine Leistung in Klasse 2 wie schon am Samstag eher mittelmäßig ein, allerdings etwas beständiger und stärker in den Sonderpositionen stehend und knied. Und so standen nach der Addition 3 Treffer mehr als am Samstag auf der Scorekarte. 34 Hits in Klasse 2! Als dann unser Odenwälder, Dennis Fitzer dazu kam und mir breit grinsend die Hand schüttelte, realisierte ich das ich soeben den Titel geholt hatte! Reinhard hatte sich auch gesteigert, allerdings nur um 2 Treffer und Friedrich hatte auf Tag 1 3 Treffer eingebüßt.
Knapper geht’s nicht! Friedrich mit insgesamt 63 auf Platz 3, Reinhard mit 64 auf Platz 2 und ich mit 65 Treffern Deutscher Meister! Die Freude war natürlich riesig!
Somit Platz 1 und 2 für Vortek getunte Preller!
Am Nachmittag schossen dann nochmal Max und Alex. Ich war wieder als „Betreuer“ mit Max unterwegs und er hatte die techn. Probleme vom Vortag gelöst und schoss punktgleich mit Timo Kessel hervorragende 46 und landete knapp geschlagen auf dem 2. Platz. Aber mit komfortablen 5 Punkten Vorsprung auf Platz 3.
Hätte das Material am Vortag mitgespielt… Aber so ist es eben unter Wettkampfbedingungen, es muss alles passen.
Mit Timo hatte er einen Top-Gegner und spitzen Squadpartner, es war auch für mich eine Freude diesen Squad zu begleiten und so einen routinierten Top-Schützen der Deutschland schon mehrfach bei Weltmeisterschaften vertreten hat live im Wettkampf zu erleben. Man sollte meinen das es auf diesem Leistungslevel ernst zur Sache geht. Nicht im FT und nicht mit Timo K…. Ich hab selten bei einem Wettkampf soviel gelacht wie als „Betreuer“ in diesem Squad.


Max, weiter so! Beim nächsten Mal passt das Material!
Last but not least packte der Doc noch einen drauf, steigerte sich in Klasse 5 um einen Treffer während die Konkurrenz nachließ und holte in dieser Klasse bereits seinen 2. Titel!


Glückwunsch und Riesenrespekt!

Unterm Strich könnte die Bilanz kaum besser sein:

Deutscher Meister Klasse 1: Dennis Fitzer – SG Wiesloch


Deutscher Meister Klasse 2: Alexander Killet – SG Wiesloch


Deutscher Meister Klasse 5: Dr. Alexander Siegler – SG Wiesloch


Deutscher Vizemeister Klasse 3: Maximilian Klein – SG Wiesloch


Zur Vollständigkeit noch die Klasse 4 ohne Wieslocher Beteiligung

Hier noch ein paar Eindrücke vom Wettkampf:

Die meisten Bilder stammen von Thomas Kieswetter und Alexander Wöller, danke euch beiden!


Thomas Bilder, die genauen Platzierungen und weitere Links z.B. auf CO2AIR findet ihr hier auf Thomas Seite: www.ft-shooting.de/DM-FTS-2014/

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen!
Viele Grüße und allzeit gut Schuss!

Alex

2. SAXONIA OPEN in Marienberg/Sachsen

Field Target Mannschaft Wiesloch triumphiert in Sachsen!

Zum 2. Mal veranstaltete der Field Target Club Chemnitz e.V., kurz die Chemnitzer Füchse genannt, am Wochenende vom 14.-15.06.2014 die „Saxonia Open“.
Dies ist ein 2-tägiger Field Target Wettkampf nach dem FT-Regelwerk des BDS und eingebunden in die BDS Rangliste 2014.
Austragungsort war der Truppenübungsplatz „Gelobtland“ bei Marienberg/Sachsen im wunderschönen Erzgebirge.
Es handelt sich um ein riesiges Areal das gelegentlich von der Bundeswehr genutzt wird, ansonsten teilen sich Förster und ein großer Wildbestand die fast unberührte Natur.


2013 hatten wir Wieslocher FT-Schützen noch die weite Anreise gescheut, immerhin fast 500km einfach, dieses Jahr war es nun aber soweit! Nach den Berichten und tollen Bildern vom 2013er Wettkampf mussten wir dabei sein!
So ging es am Freitag den 13. mit 2 PKWs ab in Richtung Sachsen. Dennis Fitzer und „Doc“ Alexander Siegler (beide Pressluft 16J, Klasse 1) reisten bereits um die Mittagszeit ab während Max (Pressluft 7,5J, Kl. 3) und ich (mit der VORTEK getunten HW97K 16J, Kl. 2) noch arbeiten mussten und so erst gegen 16:30 am Treffpunkt in Rauenberg aufbrechen konnten. Trotz des verflixten Datums klappte die Anreise reibungslos und wir waren gegen 21 Uhr an unserem Häuschen am Waldcampingplatz Erzgebirge angekommen. Prima Unterkunft, ein gutes Abendessen und ab in die Kojen sodass wir gut ausgeschlafen in den Wettkampf starten konnten.
Am Samstag morgen waren wir bereits gegen 8 Uhr auf dem Wettkampfgelände und froren erstmal wie die Schneider, um die 10°C, wir waren am Vortag bei fast 30°C im Südwesten aufgebrochen!
Die Chemnitzer Füchse hatten Freitags bereits alles vorbereitet sodass es zügig voran ging und wir bald auf die Einschiesslanes konnten. Die 97 mit Vortek hatte wahrscheinlich aufgrund der um 500m höheren Lage eine etwas andere Trefferlage, aber ich war nicht der Einzige der Hochschüsse hatte. Wir hatten genug Zeit auf der Einschiesslane um alles wieder passend einzustellen. Gegen 10:30 nach einem kurzen Briefing begaben sich die Squads, so nennen sich beim FT die aus 2 oder 3 Mann bestehenden Teams die gemeinsam schiessen, dann endlich auf die Wettkampf-Lanes. Pro Tag war ein kompletter Parcours mit 50 Zielen zu beschiessen. Ich schoss zusammen mit dem Chemnitzer Michael Wolf, ein Pressluftschütze und somit kein direkter Konkurrent.
Nach einem etwas durchwachsenen Start kam ich immer besser in den Wettkampf und es lief schliesslich richtig gut! Die Weihrauch HW97K war perfekt eingestellt und bewies einmal mehr warum sie nach wie vor die Referenz in der Klasse 2 ist.
Meine 97 beweist ausserdem das V-Mach oder V-Glide nicht mehr die alleinige Referenz beim Tuning dieses Gewehrs ist! Meine HW schießt mit VORTEK PG2 perfekt, allerdings nutze ich auch noch Steve Popes Abzug, insofern ist auch meine HW immer noch V-Mach getunt. 😉
Unterwegs begegneten mir die Wieslocher Kollegen und an den zufriedenen Gesichtern war zu erkennen das es auch bei ihnen lief.
Am Ende des ersten Tages sahen die Platzierungen folgendermaßen knapp aus:
Klasse 1: 1. Platz, 48 Treffer, Dennis Fitzer, Wiesloch, 2. Platz, 47 Treffer, Dr. Alexander Siegler, Wiesloch, 2. Platz, 47 Treffer, Thomas Kieswetter, Ebern, 3. Platz, 46 Treffer, Alina Kraus, Ebern

In meiner Klasse 2 waren nur 4 Starter erschienen, allerdings die Top 4 Schützen der aktuellen Rangliste und hier gabs eine faustdicke Überraschung. Die 3. Erstplatzierten Friedrich Reber HW97 V-Glide, Ebern, Reinhard Wolf, ProSport VORTEK, Chemnitz und ich hatten tatsächlich alle 40 Treffer erzielt, gefolgt von Marc Lehmann HW97 V-Mach, Ebern mit 39! So eine Leistungsdichte gab es noch nie in der Klasse 2.

Einzig Max Klein konnte sich in Klasse 3 einen 5 Treffer Vorsprung mit seiner FWB P70 erkämpfen und lag mit 48 klar auf 1, gefolgt von Mirco Schaarschmidt, Chemnitz 43 und Bodo Wolski, Kufstein 42.
Vom Wetter her war am ersten Tag alles geboten, im Laufe des kühlen Vormittag begann es leicht zu regnen, später schien wieder kräftig die Sonne was zu starkem Flimmern, der sogenannten Mirage führte. Dies macht das Messen der Entfernung vor allem auf weitere Entfernungen sehr schwierig.

Mit diesen Ergebnissen im Rücken starteten wir voll motiviert in den 2. Wettkampftag. An diesem Morgen reichten 5 Schuss beim Einschiessen, alles noch perfekt. Nun war auch das Wetter besser, allerdings auch windiger was den einen oder anderen Schuss aus der Flugbahn brachte.
Trotzdem konnten Dennis und Doc ihre Scores von Tag 1 um je 1 Treffer toppen und lagen mit 49 und 48 am Ende vor Alina Kraus, die als 16-jährige einen wirklich hervorragenden Wettkampf schoss, auf Platz 1 und 2 der Klasse 1!
Max schaffte am 2. Tag das Kunststück einen fehlerfreien Durchgang mit 50 Treffern zu schiessen.
Hervorzuheben dabei sind die Sonderziele die kniend und stehend zu schiessen sind, die 4 Stehend Ziele in der Klasse 3 hatten einen wirklich hohen Schwierigkeitsgrad, eins davon mit 25mm Trefferzone bei fast 25m Zielentfernung! Für diese Leistung erntete er bereits auf dem Parcour Szenenapplaus! Unser Wieslocher FT-Referent kanns einfach!
In Klasse 2 lies ich die schwache Anfangsphase vom Vortag einfach weg und schoss einen für mich überragenden Wettkampf mit 44 aus 50, damit war auch hier der Sack zu. Meine Konkurrenten konnten nicht mehr ganz an die Leistungen von Tag 1 anknüpfen und trafen 39 (Friedrich) und je 35 (Reinhard und Marc).

Somit hatten wir 4 aus Wielsoch angereisten Schützen am Ende alle Klassen in denen wir Starter gestellt hatten gewonnen. Doc konnte nur den 2. belegen weil Dennis z.Z. Platz 1 gepachtet hat und kaum zu toppen ist. Wenn wir noch erfolgreicher sein wollen, muss einer der beiden in die Klasse 4 wechseln! 😉 Besser geht’s nicht!
Hier noch ein Paar Bilder, wie immer vielen Dank an Thomas Kieswetter und Alexander Siegler:

Alexander Killet

Doc im Anschlag

Kniend Anschlag

Marienberg201--010

Marienberg201--142

Marienberg201--149

Marienberg201--172

Siegerehrung Kl.1

So sehen Sieger aus!

Wieslocher Jungs

Großen Dank an unsere Sportfreunde aus Chemnitz die diesen wunderbaren Wettkampf ermöglicht haben!
Wir sind im nächsten Jahr sicher wieder dabei, hoffentlich genauso erfolgreich!

Hier nochmal die Endergebnisse:

Noch eine kleine Erklärung zum Field Target Sport selbst, diese Jagdsimulation mit Luftgewehren entstand in England wo die Jagd auf sogenannte Schädlinge wie z.B. Ratten und Tauben mit starken Luftgewehren erlaubt ist. Aufgrund der Herkunft und der englischen Gesetzgebung ist die Energie auf 16,3 Joule begrenzt. Geschossen wird auf Tiersilhouetten aus Metall mit Trefferzonen von 15-40mm Durchmesser die in einer dem Schützen unbekannten Entfernung von 8-50m im Gelände platziert sind. Mit Hilfe eines guten Zielfernrohres muss der Schütze möglichst genau die Entfernung ermitteln um den Geschossabfall auszugleichen und zusätzlich evtl. den Wind ausgleichen.
Es handelt sich wahrscheinlich um die komplexeste Schiesssportdisziplin da der Schütze sich ständig auf andere Gegebenheiten einstellen muss, auf einem Parcours sitzt man niemals gleich und Wind- und Lichtverhältnisse variieren ständig.
Zusätzlich zu den international geschossenen 16,3J gibt es in Deutschland „kleine“ Klassen für frei erwerbliche Luftgewehre mit 7,5J.
Folgende Klassen werden nach der BDS Sportordnung geschossen:
Klasse 1 (international): Pressluftgewehre 16 Joule, WBK-pflichtig
Klasse 2 (international): Federkolbengewehre 16 Joule, WBK-pflichtig
Klasse 3 (national): Pressluftgewehre 7,5 Joule, frei erwerblich
Klasse 4 (national): Federkolbengewehre 7,5 Joule, frei erwerblich
Klasse 5 (national): Federkolbengewehre mit Prellschlagkompensierung 7,5 Joule, frei erwerblich

BDS Field Target Wanderpokal 2014 in Starnberg – VORTEK räumt ab!

Am Samstag den 22.02.2014 war es wieder soweit,  bei der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Starnberg fand der jährlich ausgetragene Wettkampf um den Wanderpokal des BDS im Field Target statt.  
Freitag nachmittags gings von Rauenberg aus mit Max und Alex los Richtung Bayern.
Unser Verein, die SG Wiesloch hatte in den letzten beiden Jahren den Top-Platz immer nur um Haaresbreite verpasst. Bei diesem Wettkampf gibt es zwar eine Einzelwertung nach Klassen getrennt, der Pokal wird jedoch unter 3er Mannschaften ausgeschossen. Hier gibt es keine Klassenvorgabe. Daher sind diese Mannschaften normalerweise nur mit Pressluftschützen der Klassen 1 und 3 besetzt, da mit den Presslüftern höhere Trefferquoten erzielt werden als mit den vom Prellschlag beinflussten Federkolbengewehren.
Dieses Jahr gab es leider nur 2 Teilnehmer aus den Pressluftklassen aus Wiesloch und so musste ich mit der 97 einspringen sodass wir wenigstens eine Mannschaft stellen konnten, dabei sein ist ja bekanntlich alles!  
Wie immer war der Wettkampf durch die Starnberger bestens organisiert und so ging es Samstag früh gegen halb 10 nach Einschiessen und Briefing los. Der Wettbewerb bestand wie immer aus 2 Durchgängen eines 50 Schuss Parcours, also 100 Schuss ohne Pause. Mein Squad bestehend aus meinem Vereinskollegen Alex mit einer Steyr in Klasse 1, Marc, einem weiteren Prellerschützen mit einer 16J HW97KT von den Eberner Wölfen und mir, musste auf Lane 11 stehend beginnen. Nicht der optimale Einstieg in den Wettkampf. In der Folge kamen wir aber alle 3 gut ins Turnier. Alex schoss gewohnt souverän und zuverlässig zwei 46er Runden und belegte am Ende nach Stechen den 2. Platz in der Einzelwertung der Klasse 1. Marc absolvierte erst seinen 2. Wettbewerb in Klasse 2 und lieferte mit 31 und 33 Treffern eine sehr gute Wertung ab.
Ich konnte mit 35 und 39 Treffern meine bisher besten Wettkampfergebnisse abliefern und war damit mehr als zufrieden. Hier zeigte sich wieder das bei mir Vertrauen in die Ausrüstung großen Einfluss auf die Leistung hat. Seit ich im letzten August einen Vortek Kit in meiner 97 verwende, funktioniert das gute Stück perfekt und die Leistungen werden konstant besser. Es sollte aber trotz 74 von 100 mit dem Preller nur für den 2. Platz reichen, aber dazu später noch mehr. 
Unser 3. Mann Max konnte in einem anderen Squad die Klasse 3 (Pressluft 7,5J) mit ausgezeichneten 93 Hits für sich entscheiden und so belegte unsere Wieslocher Mannschaft am Ende noch einen respektablen 4. Platz aus 9 Mannschaften, als einziges Team mit Prellerbeteiligung unter den Top 7.

Platz 1 in der Prellerklasse ging jedoch an den Chemnitzer Schützen Reinhard Wolf der schon seit seinem Einstieg in Klasse 2 mit seiner ProSport für Furore sorgt. Seit er jedoch einen Vortek PG2 Kit in seiner AirArms verwendet, ist er nicht mehr zu stoppen. Er ist begeistert von dem Kit und er hat in diesem Wettkampf ein sagenhaftes Ergebnis von 47 und 44 Treffen abgeliefert – 91 von 100, das ist schon oberes Pressluftniveau und das gab es so noch nie in Deutschland! Sicher ist es der Schütze der trifft, aber auch das Material muss stimmen. Wenn sich so ein Ausnahmetalent auf VORTEK verlässt, dann sagt das Einiges aus über die Qualtät der PG2 Kits.

Die beiden Spitzenplätze in Klasse 2 gingen also an VORTEK getunte Preller!   

                                                                                                     
Hier noch ein paar Eindrücke vom Wettkampf, danke an die Fotografen Thomas „Paramags“ und Alex “ Doc“ die mir die Bilder zur Verfügung gestellt haben: 

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